Ratgeber · Kostenloses Tool
Barcode-Etiketten-Generator
Erstelle in wenigen Minuten fertige Barcode-Etiketten – mit eigenen Nummern oder automatisch erzeugten Codes. Kostenlos, ohne Anmeldung, alles läuft direkt in deinem Browser.
| Artikelname | Code / Nummer |
|---|
Tipp: Wähle im Druckdialog als Ziel „Als PDF speichern“, um eine fertige PDF-Datei statt eines Ausdrucks zu erhalten.
CSV-Format: zwei Spalten – Artikelname, Code. Auch eine aus Scan2List exportierte Liste lässt sich hier importieren. Alle Daten bleiben in deinem Browser.
Codes selbst eingeben oder automatisch erzeugen
Oben im Tool wählst du, wie die Codes entstehen. Bei Selbst eingeben tippst du jede Nummer von Hand ein – ideal, wenn du bereits vorhandene Artikelnummern oder GTINs verwendest. Bei Automatisch nummerieren bekommt jede neue Zeile sofort einen fortlaufenden, gültigen EAN-13-Code mit korrekt berechneter Prüfziffer. Jede automatisch erzeugte Nummer kannst du anschließend trotzdem noch von Hand anpassen. In der Vorschau lässt sich jedes Etikett über das × oben rechts einzeln entfernen.
Die automatisch erzeugten Nummern beginnen bewusst mit der Ziffer 2. Dieser Bereich (Präfix 20–29) ist offiziell für die interne Verwendung reserviert – etwa für Lagerplätze, Eigenprodukte oder Asset-Tags. So kollidieren deine selbst erzeugten Codes nicht mit echten Hersteller-GTINs aus dem Handel. Wichtig: Diese Codes sind für die interne Nutzung gedacht, nicht für den offiziellen Verkauf über den Handel – dafür brauchst du echte GTINs von GS1. Mehr dazu im GTIN-Ratgeber.
So exportierst du deine Etiketten
Es gibt zwei Wege, deine Liste mitzunehmen: Über CSV exportieren sicherst du die reinen Daten (Artikelname + Code) – ideal, um die Liste später wieder zu laden oder in Excel weiterzubearbeiten. Über Barcodes erzeugen und dann Drucken / Als PDF bekommst du die fertigen Etiketten mit den Barcode-Bildern – und genau hier entsteht auch dein druckfertiges PDF.
Als PDF speichern – in 3 Schritten
- Liste ausfüllen, Barcode-Typ wählen und auf Barcodes erzeugen tippen.
- Auf Drucken / Als PDF tippen. Es öffnet sich der Druckdialog deines Browsers, in dem nur noch die Etiketten zu sehen sind.
- Als Ziel bzw. Drucker „Als PDF speichern“ wählen (am Mac „Als PDF sichern“, unter Windows „Microsoft Print to PDF“, am iPhone über das Teilen-Symbol). Fertig ist deine druckbare Etiketten-Datei.
Etiketten online drucken lassen
Du willst keine eigene Druckerei? Dann lädst du dein PDF bei einem Online-Druckdienst hoch und bekommst die fertigen, selbstklebenden Etiketten nach Hause geliefert. Welcher Dienst passt, hängt vor allem von der Stückzahl ab.
Für kleine Mengen & Heimdruck
- Avery Zweckform: Bietet sowohl leere, selbstklebende Etikettenbögen zum Bedrucken am eigenen Drucker als auch ein „Design & Print“-Tool mit PDF-Upload. Gut, wenn du nur ein paar Bögen brauchst.
- etiketten-drucken.de: Druckt bereits ab kleiner Stückzahl, mit Express-Option. Du lädst dein PDF hoch und wählst Material und Format.
Für größere Auflagen
- Flyerpilot: Klebeetiketten ab etwa 250 Stück, PDF-Upload, mehrere Motive in einem Auftrag möglich.
- FLYERALARM: Großes Sortiment an Etiketten und Rollenetiketten, Druckdaten-Upload nach der Konfiguration.
Hinweis: Diese Anbieter sind Beispiele zur Orientierung, keine bezahlte Empfehlung. Achte beim Bestellen darauf, dass die Barcodes nicht verkleinert werden (Skalierung 100 %), damit sie scanbar bleiben – siehe die Druck-Tipps unten.
Empfehlungen für den Druck
- Skalierung auf 100 %: Beim Drucken oder beim Hochladen darf das PDF nicht „auf Seite anpassen“ verkleinert werden, sonst werden die Barcodes unscanbar.
- Laserdrucker bevorzugen: Scharfe, kontrastreiche Kanten sind für die Lesbarkeit entscheidend. Tintenstrahl funktioniert, neigt aber zum Verlaufen.
- Mindestgröße einhalten: Ein EAN-13 sollte nicht kleiner als etwa 30 × 20 mm gedruckt werden, sonst scheitern manche Scanner.
- Ruhezone lassen: Links und rechts vom Code braucht es weißen Rand (mindestens die Breite einiger Balken), damit der Scanner Anfang und Ende erkennt.
- Hoher Kontrast: Schwarze Balken auf weißem Grund. Farbige oder glänzende Untergründe vermeiden.
- Etikettenbögen: Für Serien eignen sich selbstklebende A4-Etikettenbögen (z. B. 3 × 8 Raster). In der Druckvorschau deines Browsers Ränder auf „Standard“ und Skalierung auf 100 % stellen.
EAN-13 oder Code 128 – was nehmen?
Wähle EAN-13, wenn du offizielle Handelsnummern (GTINs) verwendest – etwa für Produkte, die in den Handel gehen. Gibst du zwölf Ziffern ein, ergänzt das Tool die Prüfziffer automatisch. Wähle Code 128 für eigene, interne Nummern oder Bezeichnungen (auch mit Buchstaben), zum Beispiel für Lagerplätze, Werkzeuge oder Inventar. Mehr zu den Unterschieden findest du im Barcode-Typen-Vergleich und im GTIN-Ratgeber.
Und danach? Codes wieder einsammeln
Sobald deine Etiketten an Regalen, Werkzeugen oder Kartons kleben, kannst du sie mit Scan2List wieder erfassen: ein Foto vom Regal, und die App liest alle Codes auf einmal aus und exportiert sie als CSV – die du hier auch wieder importieren kannst.